Mit dem ClassiX®
System erhalten Sie ein vollständiges ERP System zur Abbildung aller Geschäftsprozesse Ihres Unternehmens.
Die ClassiX®
Infothek informiert Sie detailliert.
Als leistungsstarkes Framework ist es zudem über seine einfache
Interpretersprache InstantView®
durch einen geschulten Mitarbeiter Ihrer Firma selbst an
hausinterne Wünsche anpassbar. Ein umfassendes
Tutorial ist Teil des
ClassiX® Systems.
Wenn die Änderung dann mal nicht selbst gelingen will oder soll, steht Ihnen
jederzeit die Firma ClassiX®
mit der Durchführung Ihrer Projekte zur Seite. (support@classix.de)
Inhaltsverzeichnis
| Datei / Verzeichnis | Beschreibung |
|---|---|
| Starten.htm | Weiterleitung zu dieser Hilfeseite |
| Setup.exe | Die ClassiX®
Setup Datei. Eine genaue Installations-Anleitung finden Sie hier. Wenn Sie diese ausgeführt haben, können Sie sofort das ClassiX® System starten und mit Ihren Tests beginnen. Mehr ist nicht erforderlich. |
| Inst | Weitere (nur optionale!) Software (teilw. kostenpflichtig) zur Optimierung der Anzeigen (graphische Terminierung etc.) |
Hinweis zur Datenbank:
Wenn Sie nach einiger Zeit im Evaluationssystem und vielen
Dispositionsversuchen die mitgelieferte Datenbank wiederherstellen
möchten, können Sie die Datei EVALUATE_replace.bat aus dem installierten
Verzeichnis evaluate/projects ausführen. Diese überschreibt alle Ihre
angepassten Datenbanken (auch die StartUp Datenbank!!!). Sie haben nun
wieder "saubere" Testdaten und eine leere StartUp Datenbank (myDatabase).
Bevor die CD per Post bei Ihnen eintrifft, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Lizenzschlüssel, der für Sie individuell erstellt wurde. Dieser kommt in der Regel in komprimierter Form (Zip Datei) als Anhang an der E-Mail bei Ihnen an. Speichern Sie diese Zip Datei in ein temporäres Verzeichnis Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte und entpacken Sie hier auch. Beim Setup Vorgang werden Sie nach dieser Datei gefragt, merken Sie sich also unbedingt das Verzeichnis, in dem Sie diese Lizenzdatei entpackt haben. Nach dem Setup können Sie diese temporären Dateien wieder löschen.
| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| 1. ClassiX® Setup.exe ausführen | Nach dem Doppelklick auf diese Datei wird sie im ersten
Schritt entpackt. Dieser Vorgang kann je nach Rechnerleistung ein wenig
dauern. Wenn das Entpacken fertig ist, wird eine Begrüßungsmeldung
erscheinen. Nachdem Sie auf "Weiter" geklickt haben, müssen Sie den
Lizenzbestimmungen zustimmen. Im nächsten Schritt wird nach der
Installationsart gefragt. Dabei wird grundsätzlich zwischen 2
Installationsarten unterschieden:
Geben Sie ein Verzeichnis ein, in dem sowohl das ClassiX System, als auch die ClassiX Dokumentation, also die "Infothek", installiert werden. |
| 2. Optionale Komponenten installieren | Im Unterverzeichnis Inst der CD befinden sich die
Installationsdateien für weitere optionale Anwendungen, die die Bearbeitung von Daten in einigen Bereichen erleichtern können aber nicht zwingend installiert werden müssen: (in den nächsten Zeilen beschrieben) |
| 2.1. VarChart installieren | Kostenpflichtig! Das genaue Vorgehen ist in der
Installationsanleitung für Varchart auf dieser CD zu finden Die Installation / Lizenzierung ist sehr zu empfehlen. |
| 2.2. XMLEdt installieren | Kostenlos Auch hierfür gibt es eine Installationsanleitung für XMLEdit auf dieser CD. XML Edit wird benutzt, um Formeln auf Wunsch farbig und übersichtlich umgebrochen darstellen zu können |
| 2.3. WDDX installieren | Kostenlos Diese Komponente dient zur Abfrage der Umstatzsteuer-ID Nummer Es gibt auch hier eine Dokumentation zur WDDX Komponente Zur Installation starten Sie als Administrator die Datei install.bat.
Falls Probleme auftreten sind Hinweise in der |
Sollte die Installation auf Betriebssystemen ab Windows VISTA nicht funktioniert haben, können folgende Punkte kontrolliert werden:
Nach der Installation sind folgende Verknüpfungen im ClassiX® Programmordner zu finden :
Um einmal sehen zu können, wie das System sich verhält, ist es hilfreich, zu allererst ein paar einfache Geschäftsprozesse im ClassiX® Evaluationssystem durchzuspielen. Hierfür werden für einige ausgewählte Bereiche Beispiele und Anregungen gegeben. Alle hier aufgeführten Beispiele beziehen sich auf die ClassiX® Evaluations Datenbank:
| Vorgang | Beschreibung |
|---|---|
| Anmelden am System | Als Benutzer geben Sie bitte cx mit Passwort cx ein. Der voreingestellte Mandant ClassiX Maschinenbaugesellschaft hält das umfangreichste Datenvolumen. Die anderen Mandanten sind ebenfalls voll funktionsfähig und gehören zu einem MultiSite Szenario. |
| Aufrufen Kundenaufträge | Bitte gehen Sie in das Menü Tätigkeiten/Verkauf und wählen
dort den Programmpunkt Auftrag aus. Alternativ können Sie über
die Toolbar gehen
|
| Auftragsstruktur | Im Kundenauftrag wechseln Sie auf den Fensterreiter "Positionen". Es
wird der Auftrag als Baum angezeigt, den Sie nun aufklappen können, um
die Auftragsstruktur einsehen und bearbeiten zu können. Der Auftrag enthält eine Auftragsgruppe (A Pumpen) und unterhalb dieser Gruppe eine Auftragsposition über das Teil "PU - Pumpe". |
| Vertriebliche Freigabe | Geben Sie die Auftragsposition vertrieblich frei, indem Sie diese mit
einem Doppelklick öffnen und auf der Positionsmaske den Knopf
"Freigabe Vertrieb" anklicken. Nach der Bestätigung einer Sicherheitsabfrage wechselt die Position in den Dispositionsstatus "Lagerreservierung", da das Teil standardmäßig lagergeführt ist und es erscheint eine Hinweismeldung, dass noch kein Liefer- bzw. Bereitstellungsdatum eingegeben wurde. Diese können nun nachgetragen werden, planen Sie ein Datum in ca. zwei Wochen von heute an. |
| Verfügbarkeitscheck | Klicken Sie nun in der Toolbar auf den
Hier kann man wichtige Dispositionseinstellungen des Teils, sowie geplante Zu- und Abgänge einsehen. In der unteren Liste sehen wir die Auftragsposition, die einen Lagerabgang von 10 Stück darstellt. Die zum Termin des Auftrags errechnete Lagermenge ist zu gering, deshalb wird in der Liste das rote Kästchen auf der Auftragsposition angezeigt. |
| Umgehen des Materialengpasses |
Jetzt gibt es die Möglichkeit, zuerst einmal Ware fürs Lager zu bestellen um das Lager aufzufüllen und anschließend vom Lager wieder die benötigten Menge für unsere Auftragsposition zu entnehmen. Ein etwas eleganterer und kürzerer Weg ist aber, das Material entweder direkt für die Kundenauftragsposition zu bestellen, oder, wenn möglich, selbst zu fertigen. |
| Flexible Disposition | Wir schließen das so genannte Dispokonto (Materialbedarfsprognose)
und stehen wieder auf der Auftragsposition.
Da wir das Teil jetzt nicht
mehr vom Lager entnehmen wollen, müssen wir die Technische Abteilung
und/oder die Disposition (Einkauf - Fertigung) für die Beschaffung des
Teils hinzuziehen. Dafür klicken wir auf den Toolbarknopf den
|
| Technische Freigabe, Starten der Disposition |
Über das Menü "Bearbeiten-->Fertigungsstückliste-->Auflösen" des Fensters "Freigabe Technik" erzeugen wir nun eine Fertigungsstückliste. Damit legen wir die Disposition dieser Auftragsposition fest: Sie soll gefertigt werden. Bei der Auflösung der Fertigungsstückliste werden aus allen bedingten Stücklistenpositionen der Stammstückliste des Teils die für das eingestellte Sachmerkmal (LEISTUNG_MOTOR=3.3KW) gültigen Unterpositionen herausgesucht (aufgelöst). Mehr zum Thema Fertigungsstücklisten in der Infothek. Wird jetzt der Knopf "Freigeben" am unteren Fensterrand betätigt, so schließt sich das Fenster und auf der Auftragsposition können wir den geänderten Status "Stückliste freigegeben" sehen, der die Fertigung veranlasst, die Teile für diese Auftragsposition zum geplanten Termin zu fertigen. (Siehe Zeile Teiledisposition in dieser Tabelle für weitere Informationen). Soll die Position nun aber nicht gefertigt, sondern bestellt werden, so wird über das Menü des technischen Freigabefensters "Bearbeiten-->Bedarfsanforderung-->Erstellen" ausgewählt. Nach anschließender Freigabe steht der Auftragspositionsstatus auf "Bestellanforderung" und der Einkauf findet die Bedarfsanforderung vor. Mehr finden Sie in der Geschäftsprozessbeschreibung für Bestellteile |
| Teiledisposition | Wurde für diese Auftragsposition nun die Stückliste aufgelöst und
die technische Freigabe erteilt, so findet die Fertigung diese
Auftragsposition in der Liste der freigegebenen Auftragspositionen
wieder. Sie geht folgendermaßen vor: Über das Hauptmenü "Tätigkeiten-->Fertigung-->Teiledisposition" wird ein Fenster geöffnet, in dem eine Liste zu sehen ist, die mit zu fertigenden Auftragspositionen gefüllt werden kann - die Teiledisposition. Hierbei ist zu beachten, dass alle Auftragspositionen, die zusammen in der Liste stehen, in einem Fertigungsauftrag zusammen gefertigt werden, das heißt, wenn mehrere Auftragspositionen gleiche Unterkomponenten erhalten, erhöht sich die Gesamtmenge und es gibt für die Unterkomponente nur einen Fertigungsauftrag über die Gesamtmenge. Um nun die Aufträge auszuwählen, wird der Auftragsknopf
Lösen Sie die Suche aus, indem Sie einfach im Nummernfeld die 000000 stehen lassen und in diesem Feld mit der Enter Taste bestätigen. Es erscheint unsere soeben freigegebene Auftragsposition, die nun
markiert und entweder mit der Maus in die Dispositionsliste
hineingezogen oder durch ein Anklicken des OK Knopfes in die Liste
übernommen wird. |
| Aufgelöste Stückliste betrachten / verändern | Ist die Auftragsposition nun im Teiledispositionsfenster zu sehen,
können wir uns einmal die aufgelöste Stückliste dieser Auftragsposition
ansehen. Dafür markieren wir die Auftragsposition und klicken in der Toolbar
den
Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem wir den Auftrag wieder finden. Er zeigt uns die bislang erfolgte "Kette" der Disposition der Auftragsposition an. An erster Stelle sehen wir, das dieser Auftrag aus einem Angebot entstanden ist. Dieses kann über einen Doppelklick geöffnet werden. Weiter können wir den Auftrag mit dem kleinen + Zeichen aufklappen und sehen die aufgelöste Stückliste. Diese kann ebenfalls mit einem Doppelklick geöffnet werden. In der aufgelösten Stückliste sieht man nun genau, aus welchen Komponenten die Pumpe aufgebaut ist, und welche Mengen sie und ihre Unterteile benötigen werden. Von hier aus kann man ebenfalls in die konstruktive und dispositive Sicht der Stückliste gelangen, worauf hier aber nicht weiter eingegangen werden soll. Hierzu mehr in der Dokumentation der "Montagestücklisten". |
| Erstellen der Teileanforderung (Gozintographen) |
Wir schließen die aufgelöste Stückliste wieder und gelangen zurück in die Teiledisposition. Nun kann die Teileanforderung (der Gozintograph) für die Auftragsposition erstellt werden, welche uns dann die Möglichkeit bietet, alle benötigten Teile, die die aufgelöste Stückliste beinhaltet, auf unterschiedliche Weise mit unterschiedlichen Terminen zu disponieren. Hierfür benutzen wir den Menüeintrag "Bearbeiten-->Gozintograph-->Erstellen". Die Teileanforderung wird erstellt und automatisch terminiert. Achtung: |
| Graphische Terminierung | Wurde die graphische Terminierung ausgewählt, so ist eine graphische Darstellung der Einzelteile und Komponenten zu sehen. Übernehmen Sie die Termine über das Menü "Bearbeiten-->Projekt aktualisieren". Das Planungsfenster wird geschlossen und die erstellte und nun terminierte Teileanforderung ist zu sehen. |
| Teileanforderung |
Auf der Teileanforderung können nun alle benötigten Teile mit ihrer Standarddispositionsart und Durchlaufzeit eingesehen werden. Die Termine wurden als Vorschlag aufgrund des Bereitstellungstermins und der einzelnen Durchlaufzeiten ermittelt. Kapazitätsengpässe und eventuelle arbeitsfreie Tage von einzelnen Arbeitsbereichen wurden berücksichtigt. Sollen alle Teile standardmäßig disponiert werden, kann nun die
komplette Teileanforderung in einem frei gegeben werden, wodurch sich die
Fertigungsaufträge, Lagerreservierungen und
Bedarfsanforderungen
generieren (Menüpunkt: "Bearbeiten-->Weiterverarbeitung-->Teileanforderung
freigeben"). Alle hierdurch entstandenen Bedarfe können nun in den
entsprechenden Materialbedarfsprognosen eingesehen werden (Selektieren
einer Zeile und Drücken des
Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Geschäftsprozessdokumentation für Fertigungsteile |
| Terminierung | Auch nach einer Weiterverarbeitung können Fertigungsarbeitspläne und die gesamte Teileanforderung umterminiert werden. Hierfür kann die automatische Terminierung der Teilenforderung benutzt werden. Sie bietet diverse Einstellungsmöglichkeiten wie das automatische Umgehen von Kapazitäts-Engpässen (die über die Kapazitätsauslastung (Auswertung-->Fertigung-->Kapazitätsauslastung) eingesehen werden können) nach wählbaren Automatismen. |
Die hier aufgeführten Beispiele sind nur Teile des Gesamtprozesses. Für eine weitere Beschreibung bis zur Bereitstellung konsultieren Sie bitte die Geschäftsprozessbeschreibungen.