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Für die Speicherung von Daten betriebswirtschaftlichen Ursprungs (z.B. Kundenaufträge, Lieferantenstammdaten, Finanzbuchhaltungsbuchungen, usw.) haben sich relationale Datenbanken (RDBMS) bis heute unangefochten etabliert. Deren Daten sind in festen Tabellenformaten organisiert, wobei ganze Spalten dieser Tabellen untereinander referenziert werden können. 1970 veröffentlichte E.F.Codd in den USA die theoretischen Grundlagen für sein Relationenmodell.
Jede Zeile einer Tabelle (ein Datensatz) kann als einzelne Lochkarte oder als Zeile einer Excel Tabelle gesehen werden. Der Design stabiler Datenstrukturen richtet sich insbesondere nach der Vermeidung redundanter Daten, wie auch nach der Reduktion des Wartungsaufwandes von Anwenderprogrammen (Überführung in die dritte Normalform). |
Nach Rebecca Wirfs-Brock und ihrer CRC-Methode (Classes, Collaborations,
Responsibilities) geht es in einem Objekt orientierten Design eher darum,
Datenentitäten (Classes) zusätzlich zu ihren Verbindungen (Collaborations) zu
anderen Klassen (entspricht den Relationen in einem relationalen Modell) auch
nach ihren Eigenschaften oder Methoden (Responsibilities) zu modellieren. Die
Komplexität einer Klasse geht meist über die einer relationalen Datenentität
hinaus, es liegt also nahe, für deren Speicherung auch eine Objekt orientierte
Datenbank einzusetzen.
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Die Geschäftsobjekte von ClassiX®
sind somit auch als Container modelliert, die jedes für sich beliebige
zusätzliche Informationen und Beziehungen zu anderen (individuellen)
Geschäftsobjekten aufnehmen kann. Hierdurch erhöht sich zum Einen die
Flexibilität des Modell und der Anwendung. Zum Anderen aber ergibt sich somit
ein sehr komplexes und unternehmensspezifisches Netz von miteinander in
Beziehung stehenden Objekten, was der Abbildung des realen Informationsgefüges
in einem Unternehmen sehr nahe kommt.
Für jedes hier angesteuerte Objekt ist dem System sein Anwendungsmodul bekannt, per Doppelklick öffnet sich das jeweilige Bearbeitungsfenster. |
ClassiX® setzt die Objekt orientierte Datenbank ObjectStore® des Herstellers Progress Software, Inc. ein