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Eclipse |
Voraussetzung für eine Nutzung von Eclipse ist eine Java Laufzeitumgebung (jre), die man sich unter http://www.java.com/de/download/ laden kann. Sollte man bereits Java installiert haben und will man sich die Version dieser Installation ausgeben lassen, so kann man dieses aus einem DOS Kommandofenster heraus mit dem Befehl "java -version" tun. (Die zur Zeit unterstützte Version ist: 1.6.0_16 Stand: 2.10.09)
Unser Plug-In ist für die Entwicklungsumgebung Eclipse geschrieben. Eclipse kann man sich unter http://www.eclipse.org/downloads herunterladen. Alle Versionen von Eclipse, die zum Download angeboten werden, bieten die Grundfunktionalität die das InstantView-Plug-In benötigt. Falls Sie ansonsten keinerlei Präferenzen haben, raten wir zur C++-Variante (Eclipse IDE for C/C++ Developers (79 MB)), da sie die kleinste Größe aufweist und somit am schnellsten heruntergeladen werden kann. Sollten Sie auch das in Eclipse integrierte und von ClassiX® unterstützte Reporting Tool BIRT einsetzen wollen, dann müssen Sie Eclipse IDE for Java and Report Developers (220 MB) herunterladen.
Extrahieren Sie nun den Ordner "eclipse" auf Ihre Festplatte. Wir empfehlen, ihn direkt ins Hauptverzeichnis der Festplatte Ihrer Wahl zu speichern. Beispielsweise "C:\..." Beachten Sie, dass im ZIP-Archiv bereits ein Ordner "eclipse" vorhanden ist. Wir werden im Folgenden von einer Installation in "C:\eclipse\" ausgehen. Sollten Sie einen anderen Pfad gewählt haben, müssen Sie die Anweisungen entsprechend ändern.
Eclipse wird nun dadurch gestartet, dass man die Executable "eclipse.exe" im Hauptverzeichnis (beispielsweise "C:\eclipse\eclipse.exe") startet. Wir empfehlen, auf diese Datei eine Verknüpfung anzulegen.
Beim ersten Starten von Eclipse werden Sie nach Ihrer Workspace gefragt. Geben
Sie dabei das Classix-Verzeichnis an, in dem sich Ihre Kundeninstallation befindet.
(Beispielsweise Y:\ClassiX, jedoch nicht inkl. dem Unterverzeichnis wie z.B. Y:\ClassiX\Evaluate).
Hierdurch funktioniert die Anbindung verschiedener Projekte problemlos. In
einem Workspace werden neben Ihren Projekten auch Ihre Einstellungen gespeichert.
Informationen eines Workspaces werden in einem Unterverzeichnis ".metadata" des
von Ihnen oben angegebene Workspace Verzeichnis gespeichert.
Ein Workspace kann nur von einer Eclipse-Instanz gleichzeitig verwendet werden. Wenn ClassiX zentral gespeichert ist und mehrere User gleichzeitig ein ClassiX-Projekt bearbeiten möchten kann daher kein zentraler Workspace im ClassiX-Verzeichnis verwendet werden. Stattdessen empfiehlt es sich dann, dass jeder User einen eigenen Workspace verwendet und das ClassiX-Projekt mit Verknüpfungen importiert. Zum Arbeiten mit Projekten siehe auch Projektmanagement
Möchten Sie neben InstantView® noch andere Programmiersprachen wie
beispielsweise C++ mit dem CDT-Plug-In oder Java mithilfe des JDT-Plug-Ins benutzen,
so bietet es sich an, zwei getrennte Workspaces dafür anzulegen.
Beim ersten Benutzen eines Workspaces kann eventuell ein "Welcome" Bildschirm angezeigt
werden. Schließt man diesen, befindet man sich direkt in der normalen Perspektive.
EclipseCall ist ein Plug-In, mit dem Eclipse mit einem Dateinamen und Zeilen- und Spaltennummer als Parameter gestartet werden kann.
Setzen Sie zunächst die Umgebungsvariable CX_EDITOR auf (entweder als System Umgebungsvariable oder im aufrufenden batch mit SET CX_EDITOR=... Im letzteren Fall müssen Sie die %-Zeichen jeweils doppelt eingeben)
Hinweise, zu Umgebungsvariablen von ClassiX und wie man diese setzt, erhalten Sie hier.
Damit alle Prozesse Eclipse zuverlässig finden können, fügen wir das Eclipse-Verzeichnis zum PATH hinzu. Erweitern Sie dazu die System Umgebungsvariable PATH um (eventuell müssen Sie den Ausdruck Ihrem Eclipse-Installationsverzeichnis anpassen):
Nun muss ein Plug-In in Eclipse installiert werden, welches die mittels der Parameter spezifizierte Datei an der gewünschten Stelle öffnet.
Öffnen Sie dazu Eclipse.
Help → Install New Software…
Button "Add…"
Name: EclipseCall
Location:
http://www.jaylib.org/eclipsecall
Mit OK bestätigen und ggf. EclipseCall aus der ComboBox auswählen
Folgende Einträge sollten ausgewählt werden (EclipseCall + IDE integration):


Unter Umständen kann während der Installation eine Warnung auftreten, dass Software mit nicht segniertem Inhalt ("unsigned content") installiert wird. Diese ist für EclipseCall und das InstantView-Feature zu ignorieren.
Nach der Installation des Plug-Ins (Next, Next, "Yes, I accept ...", Next, Finish) und einem Neustart von Eclipse muss in Window→Preferences ein Eintrag für EclipseCall stehen, über das der Port eingestellt werden kann (wir arbeiten mit dem Default-Port 2341).
Nun müssen noch zwei Dateien in das Installationsverzeichnis von Eclipse ("C:\eclipse\") geladen werden.
Um Eclipse auch aus dem Explorer heraus aufrufen zu können, müssen Sie zunächst in der Registrierungsdatenbank die für InstantView® benutzten Dateiendungen (.mod, .cxp, .lod, .ext, .prm) mit Eclipse assoziieren. Dazu bietet es sich an, eine Registrierungsdatei nach dem nachfolgenden Schema zu benutzen:
Achten Sie in jedem Fall darauf, dass in der letzten Zeile der Pfad zu Ihrer
Eclipse-Installation steht. Beachten Sie beim Bearbeiten der Registrierungs-Datei
außerdem, dass die Datei mit zwei Leerzeilen enden muss.
Weiterhin können die Dateiendungen:
mit dem Batch eclipsecall.bat im Eclipse Installationsverzeichnis verbunden werden. Falls Sie dies tun oder die Assoziationen selbst setzen möchten, gibt es hier eine Einführung, wie die Registrierungsdatenbank bezüglich Dateiendungen aufgebaut ist. Alternativ können Sie die Datei-Typen auch im Windows-Explorer unter Extras, Ordneroptionen, Dateitypen dem Batch-File "eclipsecall.bat" zuordnen.
Beachten Sie bitte auch die Hinweise bzgl. der Dateiendungen unter Reservierte Assoziation von .mod-Dateien.
Über das Menü "Window → Preferences → General → Workspace" öffnen und
ACHTUNG: Beachten Sie, dass Plug-Ins, die eine Assoziation auf einen Dateitypen
besitzen (siehe auch Reservierte
Assoziation von .mod-Dateien), für diesen ein "default encoding" festlegen können.
Ist also beispielsweise DTD (Document Type Definition) installiert, so legt dieses
Plug-In das "default encoding" auf UTF-8 fest und überschreibt damit die Einstellung
des Workspaces.
Bisher haben wir keine Möglichkeit gefunden, um dies abzustellen. Daher empfiehlt
es sich, sofern Sie InstantView® und nicht DTD nutzen möchten, das DTD-Plug-In
zu deinstallieren. Dazu schließen Sie Eclipse und löschen aus dem Verzeichnis "/plugins"
die Dateien "org.eclipse.wst.dtd.core_[...].jar" und "org.eclipse.wst.dtd.ui_[...].jar"
([...] steht dabei für die jeweilige Versionsnummer). Anschließend können Sie Eclipse
wieder wie gewohnt starten.

Über das Menü "Window → Preferences → General → Startup and Shutdown" öffnen und
Das InstantView®-Feature wird heruntergeladen und in einem beliebigen Verzeichnis abgespeichert.
Die InstantView®-Perspective kann über "Window → Open Perspective → Other → InstantView® → OK" ausgewählt werden.
Nun ist Eclipse schon in der Lage, InstantView® (außer eventuell Dateien mit der Endung .mod (siehe hier)) farbig codiert anzuzeigen. Um jedoch Quelltext zu bearbeiten, müssen zunächst die entsprechenden Projekte importiert werden (siehe Einführung in Eclipse - Projektmanagement).
Möchten Sie die Icons zur Darstellung der Dateitypen ändern, so können Sie das unter Windows XP folgendermaßen tun:
Windows Explorer → Extras → Ordneroptionen → Dateitypen
Hier finden Sie eine Liste aller auf ihrem Computer registrierten Dateitypen. Nun können Sie den von Ihnen gewünschten Dateitypen heraussuchen und über "Ändern" beziehungsweise "Erweitert" die Assoziation dieses Dateityps und sein Icon anpassen.
Eventuell ist der Button "Erweitert" durch den Button "Widerherstellen" ersetzt. Sie können das Symbol für diesen Dateitypen dennoch setzen, indem Sie einen entsprechenden Wert in der Registrierungsdatenbank setzen:
Falls Sie die Registrierungs-Datei zur Assoziation der InstantView® Dateien ausgeführt haben, können Sie mit Schritt 4 fortfahren, da der entsprechende Schlüssel unter "appswh_file" zu finden ist.


BIRT ist ein Reporting
Tool, das auf Eclipse aufsetzt.
Es ist (wie die gesamte Eclipse-Infrastruktur) in Java geschrieben. Sofern BIRT
noch nicht in Ihrer Eclipse-Version vorhanden ist, können Sie dies bei Bedarf jederzeit
nachholen.
BIRT benötigt die folgenden Plug-Ins in Eclipse, deren Vorhandensein Sie vor der
Installation prüfen müssen. Prüfen Sie darüber hinaus möglichst auch, ob die aktuellste
Version des Plug-Ins installiert ist.
Ob ein Plug-In vorhanden ist oder nicht, können Sie beispielsweise prüfen, indem
Sie sich die Liste aller installierten Plug-Ins anzeigen lassen. Diese finden Sie
unter Help → About Eclipse → Installation Details → Plug-Ins. Obige Namen (u.a.
mit verschiedenen Erweiterungen) müssen in der Spalte "Plug-in Name" vorkommen.
Wie alle anderen Plug-Ins auch, müssen Sie den Inhalt des ZIP-Ordners in ihr Eclipse-Verzeichnis
extrahieren. Beachten Sie dabei, dass ein Ordner "eclipse/" im ZIP-Ordner bereits
vorhanden ist.
Um BIRT nun zu installieren wird entweder eine fertige BIRT-Eclipse-Version installiert
(empfohlen) oder eine existierende Eclipse-Installation wird um das Plugin erweitert.
Sie müssen sich von der
BIRT-Download-Seite
das BIRT-Framework herunterladen. Ob Sie bereits BIRT installiert haben, erkennen
Sie ebenfalls in der Liste aller installierten Plug-ins an dortigen Einträgen mit
dem Namen BIRT.
Nachdem BIRT installiert wurde muss BIRT in ClassiX® eingebunden werden.
Hinweise hierzu finden Sie hier.
Möchten Sie neben Eclipse noch einen alternativen Editor nutzen, beispielsweise wegen Funktionen, die Ihnen Eclipse bisher nicht bietet, so gibt es im Kontextmenü des Editors den Eintrag "Open this file with alternative editor". Nun wird die momentan geöffnete Datei im Editor Ihrer Wahl geöffnet.
Über "Window → Preferences → InstantView-Preferences → Editor → Alternative Editor" kommt man zu einer ComboBox, aus der man dann einen Editor auswählen kann, mit dem zukünftig die Schaltfläche im Kontextmenü verbunden wird.
Um Dokumente nach Fehlern zu parsen, muss dies in den Einstellungen aktiviert werden.
Um Breakpoints besser sichtbar zu machen, empfiehlt es sich, in den Einstellungen unter
Window → Preferences → General → Editors → Text Editors → Annotations
"Breakpoints" auszuwählen und unter "Text as" und "Color" die Markierung der
Breakpoints einzustellen.
Wir empfehlen "Highlighted" und orange auszuwählen.
Beachten Sie, dass in den meisten Eclipse-Packages die Datei-Endung ".mod" für
das DTD-Plug-In reserviert ist. Diese Dateien werden jedoch von InstantView®
benötigt, da in Ihnen Module abgelegt werden.
Um die Assoziation der Datei-Endung vom DTD- auf das InstantView®-Plug-In
umzustellen, müssen Sie in den Einstellungen unter Window → Preferences → General
→ Editors → File Associations den Eintrag "*.mod" auswählen, den "InstantView®
Editor" auswählen und diesen mithilfe des Buttons "Default" als Default-Editor einstellen.
Zum Beispiel ist es auch sinnvoll, die Endung *.bat mit dem InstantView®
Editor zu verknüpfen, so können Batch Dateien direkt in ein Editor Fenster vom Explorer
aus per Drag&Drop gezogen werden.

Möchten Sie den DTD-Editor weiterhin mit der Datei-Endung ".mod" benutzen, so empfehlen wir Ihnen, entweder getrennte Workspaces anzulegen, da die Einstellungen spezifisch sind für den Workspace. Alternativ können Sie die Assoziationen in ihrer Einstellung belassen und die MOD-Dateien jeweils einzeln über das Kontextmenü mit dem InstantView® Editor öffnen.

Nachdem Sie nun Eclipse erfolgreich für den Gebrauch mit InstantView® installiert haben, finden sie hier weitere Hilfestellung und Tipps. Die Gesamtübersicht zur Dokumentation über Eclipse mit InstantView® finden Sie hier.